Cover me in sunshine, shower me with good times…

Das Wochenende vom 26./27. September 2026 haben wir bei herrlichem Sonnenwetter mit unserem diesjährigen Probenwochenende im Landgasthof Trampe verbracht.
Dieser Ort ist für diesen Zweck richtig gut geeignet. Wir haben Ruhe, ein sehr angenehmes Ambiente – gerade auch für die Pausen, in denen wir draußen die Sonne genießen konnten – und eine hervorragende Verpflegung. Es mangelte an nichts. Wir hatten jederzeit Kaffee und Getränke für die vom Singen durstigen Kehlen, von Jana und Gudrun mitgebrachte Plätzchen und Pfirsiche, an beiden Tagen ein ausgezeichnetes Mittagessen und am Samstag auch frisch im Haus gebackenen Kuchen. Das trägt nicht unwesentlich zu unserem Wohlbefinden und damit natürlich zu unseren sängerischen Fortschritten bei.
Bestens gelaunt starteten wir am Samstag mit dem Einstieg in das Winterrepertoire dieses Jahres. Bei solchem Wetter mit spätsommerlichen Temperaturen mutet das zwar etwas seltsam an, aber unsere Vorbereitungszeit bis zu den Weihnachtsauftritten ist leider begrenzt, und wir wollen auch neue Lieder einstudieren.
Natürlich haben wir unsere Weihnachtsbestseller aufgefrischt und die üblichen Knackpunkte bearbeitet. Georg hat uns aber auch mit zwei neuen Songs überrascht, die wir an diesem Wochenende schon halbwegs in allen Stimmen kennengelernt haben. Der Weihnachtskanon mit einem spektakulären Mix aus Pinks „Cover me in sunshine“, dem Schweizer Weihnachtslied „Es schneielet, es beielet“ einer Jodeleinlage und noch einer englischen Passage „Let it fall, let it snow“ ist sprechtechnisch schon eine Herausforderung. Und mit der von ihm gewählten Fassung von „We wish you a merry christmas“ ist es auch nicht leichter. Aber beides klingt vierstimmig zumindest stellenweise schon richtig gut!
Nachdem wir es im vergangenen Winter leider nicht mehr geschafft haben, „Maria durch ein‘ Dornwald ging“ aufführungsreif einzuüben, haben wir uns auch daran richtig abgerackert. Das klingt jetzt sehr ernst, und wir haben auch wirklich hochkonzentriert gearbeitet. Wir haben jedoch auch sehr viel gelacht – mit Georg machen die Proben einfach unglaublich viel Spaß. Er hat so viel Geduld mit uns und haut immer wieder Bolzen heraus, die diese wunderbar lockere Atmosphäre bewirken, die wir so lieben.
Um uns nicht im Suppenkoma nach dem Mittagessen am Samstag zu verlieren, hat Georg ein Schwungtuch mitgebracht und haben wir damit Atmungsübungen und Platzwechselspiele gemacht. Das war lustig, und es wurden einfallsreiche Fragen gestellt. Wir wussten danach, dass nur Georg eine schwarze Unterhose trug, wer mindestens 3 Kinder hat, Prothesen trägt, welche Haustiere hat u.ä.
Trotzdem war dann spätestens nach der Kaffee-, und Kuchenpause am Samstag die Luft heraus, und die Stimmbänder wollten auch nicht mehr so recht. Glücklich, aber geschafft, machten wir dann am Samstag gegen 17 Uhr Feierabend und uns auf den Heimweg.
Am Sonntagmorgen ging es dann frisch und mit voller Energie weiter. Wir stellten überrascht fest, dass von den neuen Liedern vom Vortag mehr hängengeblieben ist, als wir erwartet hatten. Es war ein schönes Gefühl, dass wir schwierige Stellen schon sehr ansprechend meistern konnten. Hochzufrieden über den an diesem Wochenende und mit den wöchentlichen Proben niemals erreichbaren Fortschritt beendeten wir das Wochenende mit Klößen und Rouladen bzw. Wildschweinbraten beim gemeinsamen Mittagessen.
Wir danken Georg nochmals für seine unermüdliche Arbeit mit uns, die schöne und intensive gemeinsame Zeit und die Aussicht auf eine ganz besondere „Vogelhochzeit“ im neuen Jahr.



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